Der Antrag benennt keinen klaren Adressaten. Er fordert Maßnahmen von der Stadt, vom Land und von „uns allen“, ohne zu klären, wer wofür zuständig ist und wer die Beschlüsse tatsächlich umsetzen soll. Damit bleibt unklar, welche Wirkung der Antrag überhaupt entfalten kann.
Zudem überschreitet der Antrag an mehreren Stellen die rechtlichen Möglichkeiten auf kommunaler Ebene. Er erweckt den Eindruck, als könnten Stadt oder Mitgliederversammlung Regelungen beschließen, die ausschließlich vom Landesgesetzgeber abhängen. Das führt zu Erwartungen, die politisch und rechtlich nicht erfüllbar sind.
Hinzu kommt, dass zentrale Annahmen des Antrags – etwa zur Wirkung von Ferienwohnungen auf den Leipziger Wohnungsmarkt nicht mit konkreten Zahlen oder Studien belegt werden. Für eine seriöse wohnungspolitische Position reicht das nicht aus.
Die Globalalternative ersetzt den ursprünglichen Antrag deshalb vollständig. Sie ordnet die Zuständigkeiten klar zu, orientiert sich am geltenden rechtlichen Rahmen und beauftragt die Stellen innerhalb unserer Partei, die tatsächlich handeln können. Ziel ist es, wohnungspolitische Anliegen wirksam, glaubwürdig und rechtssicher weiterzuverfolgen, statt Beschlüsse zu fassen, die am Ende folgenlos bleiben.
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